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In Bremen befindet sich eine große Neurochirurgische Klinik im Zentralkrankenhaus St.Jürgenstraße. Patienten aus dem Bremer Stadtgebiet und einem
ausgedehnten Umkreis der Stadt erreichen die Klinik, soweit nicht Notfälle vorliegen, einerseits durch Zuweisung niedergelassener Ärzte über die ambulante Sprechstunde (telefonische Terminabsprache: 0421 - 497
4444), andererseits über eine Vielzahl mit der Neurochirurgie zusammenarbeitender Kliniken. Allgemeinärzte, Neurologen, Orthopäden und Internisten, aber auch Kinder-, HNO- und Augenärzte gehören zu den
regelmäßigen Kooperationspartnern. Solange die Dringlichkeit der Erkrankung dieses erlaubt, werden die vor einer Operation erforderlichen Untersuchungen bereits im ambulanten Bereich erbracht, im Notfall erfolgen
die diagnostischen Maßnahmen (insbesondere Computer- und Kernspintomographie, sowie ggfs. Gefäßuntersuchungen) in Zusammenarbeit mit den radiologischen Kollegen des Zentralkrankenhauses St.Jürgenstraße, in dem
alle notwendigen Untersuchungsmethoden rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Eine weitere wichtige interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht für Patienten mit Erkrankungen des Hormonsystems, die Behandlung von
Tumoren der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) wird von Internisten und Neurochirurgen in gemeinsamer Absprache durchgeführt.
Für operative Eingriffe stehen der Neurochirurgie ständig zwei umfassend ausgestattete Operationssäle zur Verfügung. Dabei erfolgt die
überwiegende Mehrzahl der Eingriffe nach mikrochirurgischen Grundsätzen unter Einsatz von Operationsmikroskopen und feinstem Spezialinstrumentarium. Traditionell ist die Neurochirurgie bereits seit vielen Jahren
auf Miniaturisierung der operativen Zugangswege und Minimierung der operationsbedingten Läsionen eingestellt (Minimalinvasive Chirurgie), entsprechend finden die Operationen überall da, wo möglich und vertretbar,
mit Hilfe von Endoskopen, stereotaktischer Zielpunktansteuerung und Sondenpunktion, Ultraschall- und Lasereinsatz statt. Alle verfügbaren operativen Techniken sind in unserer Klinik vorhanden und kommen je nach
Erfordernis zum Einsatz, entsprechend werden auch alle Krankheitsbilder des neurochirurgischen Fachgebietes behandelt. Nach größeren Eingriffen werden die Patienten auf der Intensivstation von Neurochirurgen
und Anästhesisten weiterbehandelt, bereits dort setzt in der Regel auch schon die physiotherapeutische Nachbehandlung und Rehabilitation ein, die anschließend auf den Normalstationen fortgesetzt wird, um ein
möglichst gutes Behandlungsergebnis zu erreichen. Erforderlichenfalls wird noch während des stationären Aufenthaltes die weitere Behandlung durch andere Fachrichtungen oder eine Rehamaßnahme eingeleitet.
Einschließlich der Intensivstation verfügt die Neurochirurgie über 72 Betten, so dass in der Regel eine zeitgerechte Aufnahme und Behandlung aller Patienten erfolgen kann. Das ärztliche Team besteht aus dem
Chefarzt, drei Oberärzten und 10 Assistenzärzten, die gemeinsam mit mehr als 60 Pflegekräften, 3 Physiotherapeuten und vielen weiteren Helfern die Versorgung der Patienten sicherstellen.
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